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Mexx - für Staff Liebhaber

Mexx - für Staff Liebhaber

Update: Mexx ist ein Kuschler, wie man ihn selten findet. Er ist unbedarft und kann ein richtig toller Begleiter werden.

So, Ostern ist vorbei und nachdem ich mit meinen Hasenohren - das ja einen echten Stafford nicht gerade ausmacht und die Vermittlung daher auch etwas schwieriger erscheint - in keinem Osternest Platz gefunden habe, probiere ichs halt jetzt aufs neue nochmal.

Ich der Mexx, ein im Juli 2022 geborener AmStaff Jungspund - bin dem Tod von der Schaufel gesprungen - denn da wo ich her bin, aus Ungarn, werden wir großteils alle eingeschläfert, weil man einfach keine Plätze für uns findet. Aber ich hatte großes Glück, durfte mit nach Hallein reisen und hier werde ich mich auf Platzsuche begeben - auch wenn ich etwas mehr Zeit als andere Hunde einrechnen muss. Aber ich habs verdient - ein nettes zu Hause zu finden.

Ich bin eigentlich ein gechillter Junge, mag spielen und laufen, aber liege auch gerne in meinem Körbchen und schnarche. Ich würde mir eine Familie wünschen, die doch einiges mit mir unternimmt - nein, ich bin kein Jogger oder so, aber so täglich am Wegrand Zeitunglesen - das würde mir schon gefallen. Da ich nicht weiß, ob ich mit kleinen Kindern nicht ein wenig zu wild herumtollen würde, möchte ich zu ruhigen Zweibeinern ohne Kinder aber dafür mit viel Verständnis für meine Rasse ziehen. Ich bin sehr gelehrig und brauche weiterhin Hundeschule. Bei Fuß bleiben, auch wenn mich von allen Seiten meine vierbeinigen Kollegen angpöbeln, denn das würde ein schlechtes Bild auf mich werfen, gerade meine Rasse! Darum brav trainieren, sagen meine Nannies und nicht versuchen, die Zweibeiner um die Pfote zu wickeln.

Gerne kann ich auch in eine Wohnung ziehen, ich glaube auch, dass ich stundenweise  -noch  nicht allzu lange - alleine bleiben kann. Ich bin kastriert und geimpft und freue mich, wenn ihr alle für mich anruft und mich besucht.

Du hast die Wahl

Wenn bei ihnen ein Hund einziehen sollte - überlegen sie gut und nehmen sie sich für ihre Gedanken Zeit, bedenken sie, dass sie für das Tier die nächsten Jahre die Verantwortung tragen. Fassen sie alles Mögliche in Betracht - Wohnungs- und Jobwechsel, Familiengründung, Allergien, Urlaubsfahrten - es gibt für alles immer eine Lösung, wenn es dann doch anders kommt, als man denkt - im Leben hat man keine Garantie. Dafür sind Tierheime da, um ihnen in solchen Fällen zur Seite zu stehen.

Zunehmend haben wir Tierheime aber das Problem, dass sich Menschen aus dem Ausland - sei es via Internet Plattformen, im Urlaub oder auch ganz bewußt von einem Billig Vermehrer, Hunde mit nach Hause nimmt. Ein Großteil diesere Hunde wird wahrlich für den immer noch nicht gesättigten "Billig Markt" Europa auf tierquälerische Art und Weise "produziert", die Tiere kennen kein Tageslicht, keine grüne Wiese und schon gar nicht den Kontakt zum Menschen. Besonders kleine Rassen, welche derzeit sehr im Trend liegen, wie Chihuahua, Malteser, Yorkshire, Französische Bull Dogge - all diese Rassen finden reißend Absatz in unserer Gesellschaft und werden über dubiose Händler und leider immer noch aus dem Auto heraus, angeboten.

Es ist durchaus verständlich, dass man, hat man so einen meist viel zu jungen Welpen - weggerissen von der Mutter - in der Hand, seinem Herz nicht widerstehen kann und ihn aus Mitleid, aber auch aus dem ganz einfachen Grund, einen Rassehund möglichst billig zu erstehen, an sich nimmt. Zu Hause angekommen wird einem alsbald klar, dass die Tiere krank, zeitintensiv und  verhaltensgestört sind und auch mehr Geld kosten, als man eigentlich zur Verfügung hat.

Daher unser Appell an alle, die sich für einen treuen Wegbegleiter entscheiden - wenden sie sich an eine seriöse Tierschutzorganisation oder an Tierheime, die sie eingehend und kompetent beraten werden, wo man ihnen nicht einen Hund - weil ja so arm - einfach aufs Auge drückt und sie dann mit ihren Problemen alleine gelassen werden. Organisatitonen die es ernst meinen und verantwortungsvoll mit ihren Tieren umgehen, beraten sie in jeder Hinsicht, bieten Sachkundenachweise, Hundetrainer und immerwährende Betreuung an, nehmen die Tiere wenn es nicht klappen sollte, jederzeit und gerne zurück, machen Vorkontrollen bei einer Tasse Kaffee und sind stets bemüht, den passenden Hund für die richtigen Zweibeiner zu finden.

Noch etwas: Auch Organisationen, welche im Ausland in Tierheimen und Tötungsstationen tätig sind, seriös und kompetent arbeiten, die Hunde mit Traces, EU Pass und gesund nach Ö bringen, die für Vierbeiner, auch wenn es bei den Adoptanten nicht klappen will, stets einen Platz frei haben um sie wiedere zurück zu nehmen - sind willkommen im Kampf gegen das Hundeleid im Ausland.