Floopy

  • 03.03.2021

Update: Floopy entwickelt sich mit Hilfe unserer Trainerinnen zu einem schon selbstsicheren Hund. Wenn man bedenkt, dass er seit 2017 …

Update: Floopy entwickelt sich mit Hilfe unserer Trainerinnen zu einem schon selbstsicheren Hund. Wenn man bedenkt, dass er seit 2017 in einem ungarischen Tierheim saß, ist es kein Wunder, dass er Verlustängste hat. Auch das Alleine Sein in der Dunkelheit wird immer besser - er braucht Menschen, die ihm mit viel Geduld entgegentreten, dann wird er einer der dankbarsten Vierbeiner ever.

Irgendwann und irgendwo hat man mich Floopy getauft - so steht es zumindest in meinem Paß. Ich wurde von einem Verein aus dem Flachgau nach Salzburg gebracht - man hat mir Hoffnung gemacht, dass ich da eine nette Familie und einen warmen Platz in der Stube finde. Denn da wo ich herkomme, aus einem ungarischen Tierheim, ging es mir nicht wirklich gut. Aber leider kam alles anders als man mir versprochen hat.

Liebe Zweibeiner habe sich für mich entschieden, holten mich unter widrigen Umständen bei der Vermittlungsstelle ab und nahmen mich mit nach Hause. Aber sie waren mit mir völlig überfordert, ich entsprach so ganz und gar nicht dem, wie ich beschrieben wurde, hieß es und so mussten sie mich am nächsten Tag wieder zurück bringen. Man sagte mir, dass man mich da nicht mehr haben wollte, es war niemand an mir mehr interessiert, lange wurde hin und her telefoniert, bis ich endlich im Tierheim Hallein eine Bleibe gefunden habe. Da bin ich erst mal sicher und wärmstens betreut.

Ich bin ein lieber Hund, aber sehr ängstlich wenn es dunkel wird. Wenn ich an der Leine gehe, fühle ich mich von allen Seiten bedroht, werfe mich auf den Boden und gehe keinen Schritt mehr weiter. Da half auch das schmale Würgehalsband - das ja verboten ist und man mir Gott sei Dank gleich herunter geschnitten hat - nichts. Meine Hundenannies sagen zwar, dass wir das in den Griff bekommen, aber wer weiß, mir wurde schon soviel versprochen und nicht gehalten. Aber ich bin guter Dinge und hoffe, dass es jetzt bergauf geht. Dabei bin ich eine richtige Schmusebacke und weiche meinen Zweibeinern ungern von der Seite. Und das mit dem Alleine Bleiben, tja, das ist auch so eine Sache, ich brauche zumindest am Anfang immer jemanden um mich, zu groß sind meine Verlustängste.

Ich soll jetzt noch einen Katzentest bestehen, heißt es, dann hätte ich bessere Chancen auf einen Platz. - Ich werde mich bemühen und alles geben, euch Menschen gerecht zu werden.

Ich bin knappe 6 Jahre alt, kastriert und geimpft. Bitte gebt mir eine Chance, dass ich hier im Tierheim sobald als möglich raus komme, besucht mich und lernt mich einfach kennen.

Update: Leider hat mich der "Hund" in mir übermannt und ich konnte den Katzen nicht widerstehen -also diese Miezen wären schon ein Leckerbissen ! Also bitte nix was nach Stubentiger aus sieht.

Update: Floopy kann überhaupt nicht alleine bleiben, er braucht unbedingt Menschen, die ihn den ganzen Tag als Schatten an sich kleben haben!

zurück